Autor: Rolf Härtel

  • Viel besuchte Weihnachtsausstellung im Januar 2026

    Viel besuchte Weihnachtsausstellung im Januar 2026

    Mit viel Engagement und zahlreichen Stunden von Vereinsmitgliedern wurde die diesjährige Weihnachtsausstellung im Museum Härtel-Haus vorbereitet. Alte weihnachtliche Exponate aus dem Museumsfundus und auch als Leihgaben wurden zusammengetragen und die Ausstellungräume mit viel Liebe zum Detail gestaltet.
    Insbesondere bedurften die älteren „mechanischen“ Exponate noch einiger Reparaturen, bis alles auch wieder einwandfrei funktionierte. Besonderer Dank gilt dafür Frank Graf und Eckhard Eilhauer, die beispielsweise viele Stunden vor, hinter, über und
    unter dem mechanischen Weihnachtsberg des Webschullehrers Johannes Keller verbracht hatten, bis kurz vor der Eröffnung am 10.01.2026 verkündet werden konnte:

    „Er läuft wieder.“

    Der Ausstellungsraum im Museums-Seitengebäude beherbergte neben Puppenstuben und verschiedenartigen alten Pyramiden einen mechanischen Berg von Werner Markgraf, altes Blechspielzeug mit Antriebsmaschine, ein sogenanntes
    „Buckelbergwerk“, auf dem der Steiger-Marsch gespielt wurde und eine große Bergparade aus 59 von Frank Müller geschnitzten und bemalten Figuren.

    Weiterhin drehten sich dort auch ein Riesenrad und ein Kinderkarussell. Wen die Ortsgeschichte von Jacob interessierte, der konnte dort eine Treppe höher bei Andreas Häcker einiges
    erfahren.

    Im Museums-Hauptgebäude wurden neben Schnitzereien und Leuchtern alte erzgebirgische Figuren und verschiedene Pyramiden präsentiert.

    Im Flur nickte der Weihnachtsmann vom „Männel-Metzner“ den Besuchern zu, den noch viele Gäste von früher in ihrer Erinnerung hatten.

    der nickende Weihnachtsmann

    Das unumstrittene Highlight der Ausstellung war jedoch der kellersche Weihnachtsberg, der in einem extra Raum vorgeführt wurde. Dieser stellt den Ablauf der Weihnachtsgeschichte mit verschiedenen Orten und Bildern dar, wie in einem Krippenspiel. Dabei faszinierte die Besucher vor allem die ausgeklügelte Mechanik der Antriebe unter dem Tisch, die gleichzeitig mit betrachtet werden konnte.

    mechanischer Weihnachtsberg

    Auch die kleinen Gäste durchforsteten mit viel Interesse unsere Ausstellung, denn Noreen Leichsenring entwarf ein Suchspiel für sie.
    Mutti, Vati oder Großeltern durften natürlich dabei helfen. Am Ende gab es dann für die erfolgreichen „Spürnasen“ ein kleines Geschenk.

    Puppenstuben, Nussknacker & Co.

    Väterchen Frost hatte am ersten Wochenende die beiden Ausstellungstage voll im Griff.
    Das hinderte aber die interessierten Gäste nicht, zu uns zu kommen. In den Ausstellungsräumen spendeten die alten Öfen behagliche Wärme und im Hofbereich brachten Heizstrahler und eine Feuertonne etwas zusätzliche Wärme und ließ die Besucher am Ende ihres Rundganges zu einem Plausch bei einer Tasse Tee, Punsch oder Glühwein verweilen und das Gesehene auswerten.

    Der beheizte Hofbereich

    Auch gab es Freude über das eine oder andere Zusammentreffen. Dabei wurden anregende Gespräche geführt und bei so manchem kamen auch wieder Kindheitserinnerungen auf.

    Abschließend können wir einschätzen, dass die Ausstellung ein voller Erfolg war, und sich alle Arbeit gelohnt hat. Auf diesem Weg möchte sich der Vorstand bei allen aktiven Vereinsmitgliedern für ihre Mitarbeit bei Vorbereitung und Durchführung unserer
    Weihnachtsausstellung recht herzlich bedanken. Ohne die Hilfe eines Jeden wäre diese nicht möglich gewesen. Bedanken möchten wir uns auch bei denjenigen, die uns ihre wertvollen Exponate zur Verfügung gestellt hatten.

    Text: Annette und Rolf Härtel Fotos: Rolf Härtel, Noreen Leichsenring

  • Auch in Mülsen St. Jacob dreht sich die Pyramide wieder!

    Auch in Mülsen St. Jacob dreht sich die Pyramide wieder!

    „Auf geht´s zum Pyramidenfest in Jacob“, hieß es am 2. Adventssonntag nun schon zum zweiten Mal und viele Mülsener und Gäste kamen.
    Der Wettergott hatte ein Einsehen, die Wolken am Winterhimmel waren nur Dekoration und die milden Temperaturen luden förmlich zum Besuch unseres kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkts an der Wendeschleife neben dem Gemeinde-Verwaltungszentrum ein.

    Pünktlich um 16:00 Uhr begann die Veranstaltung mit einer kurzen Eröffnungsrede durch den Vorsitzenden des Jacober Heimatvereins, Rolf Härtel. Unsere Gäste stimmten in den Countdown zum (Neu)Start unserer Weihnachtspyramide ein, und sie erstrahlte wieder im gewohnten Lichterglanz. Anschließend stimmte der Niclaser Posaunenchor mit weihnachtlichen Liedern auf das Pyramidenfest ein.

    Und so konnte das gemütliche Schlendern, Glühweintrinken und Bratwurstessen beginnen. Für die Kinder gab es Stockbrot und eine Bastelecke. Pfefferkuchen, Crêpes und Waffeln wurden für die Süßmäuler geboten, und die Erwachsenen konnten an den zahlreichen Ständen noch Weihnachtsgeschenke erwerben, oder bei einem gemütlichen Schwatz mit Nachbarn, Freunden und Bekannten den Sonntag genießen.

    Dank unserer teilnehmenden Händler wurde ein bunter Adventsmarkt geboten. Mit Töpferwaren, verschiedenen Weihnachts- und Geschenkartikeln aus Holz oder Filz,
    Schmuck und Honig bis hin zu Schwibbögen mit verschiedenen Motiven wurde viel Interessantes in liebevoll gestalteten Auslagen angeboten. Auch ein Blechgestalter hatte seine Werkstatt mit aufgeschlagen, und man konnte ihn beim Anfertigen von Engeln und anderen Teilen aus Kupferblech zusehen.

    Wir danken allen teilnehmenden Händlern und hoffen, dass sie uns auch für das kommende Jahr die Treue halten werden.
    Der Jacober Feuerwehrverein unterstützte unser Fest wieder tatkräftig mit einem Bratwurststand. Im hinteren Parkgelände ergänzte der „Firefucker´s“ e.V. das gemeinsame Pyramidenfest mit weiteren Angeboten und Ständen. Dort konnten die
    Kinder auch dem Weihnachtsmann begegnen und ihm ihren Wunschzettel abgeben.
    Sogar ein kleines Feuerwerk erfreute hier noch die Besucher. Beide Angebote haben sich wunderbar ergänzt. Für die gute Zusammenarbeit und Koordination sei an dieser Stelle auch herzlichst gedankt.

    Wer Appetit auf Kaffee und Kuchen hatte, der konnte dem Duft von frisch geröstetem Kaffee folgen und bekam im „Gute Laune Café“ das Gewünschte.
    Nun fällt so ein Fest nicht einfach vom Himmel. Die Pyramide wollte aufgebaut sein, es musste einiges an Genehmigungen eingeholt, Absprachen getroffen, der Ablauf geplant und die Auf- und Abbauarbeiten koordiniert werden. All das wäre ohne das
    Engagement der aktiven Mitglieder des Jacober Heimatvereins und vieler Helferinnen und Helfer, die ihre Arbeitskraft unentgeltlich zur Verfügung stellten, nicht möglich gewesen. Allen Mitwirkenden nochmals VIELEN DANK dafür!

    Liebe Mülsener und Gäste, wir sagen Danke für ihr Kommen, denn nur sie machten das Ganze zu einem gelungenen Fest. Im nächsten Jahr, zur gleichen Zeit, werden wir wieder mit unserem Pyramidenfest für sie da sein und dieses Ereignis dann auch zu einer neuen Mülsner Tradition machen.


    Ihr Heimatverein Mülsen St. Jacob e.V.

    Text: Holger Kaiser, Fotos: Christina Günter, Jana Brandt, Rolf Härtel

  • Einladung zum Pyramidenfest

    Der Heimatverein lädt alle Mülsner und Gäste recht herzlich zum zweiten Jacober Pyramidenfest am 2. Advent ein.
    Am 07.12.2025 ab 16:00 Uhr feiern wir bei Roster und Glühwein mit Euch hinter dem Verwaltungszentrum.

    Es erfolgt der Neustart unserer Weihnachtspyramide.
    Zur Begrüßung spielt der Niclaser Posaunenchor.
    Unser kleiner Weihnachtsmarkt wartet mit verschiedenen Verkaufsständen auf Besucher. Feuerschale mit Stockbrot und der Weihnachtsmann erwarten unsere kleinen Gäste. Kinder bringt Eure Wunschzettel mit! Der FW-Verein Mülsen St. Jacob e.V. sorgt für das leibliche Wohl. Der Firefuckers Mülsen e.V. empfängt Gäste im Kulturpark bei Musik und allerlei Kurzweil.

    Wir freuen uns auf Euren Besuch.

    Der Vorsitzende

  • Fassadensanierung zum 320. Geburtstag des Museums „Härtel-Haus“

    Dieses Jahr feiert das Museum „Härtel-Haus“ in der St. Jacober Hauptstraße 170 sein 320-jähriges Bestehen. Im Jahr 1705 wurde der älteste Teil des Fachwerkhauses vom Erstbesitzer Hans Härtel aus den Hölzern der damals abgebrochenen Jacober Kirchschule errichtet. Davon zeugt heute noch ein im Haus eingebauter Balken, der die Jahreszahl 1610 trägt.

    Aber die Zeit geht an einem solchen Fachwerkbau auch nicht spurlos vorüber. Nachdem im Jahr 2005 eine Generalsanierung mit Dacherneuerung durch die Gemeinde und durch die Vereinsmitglieder im September 2005 anlässlich des 300. Geburtstages des Hauses eine Fassadensanierung unter der Federführung von Mitglied Lothar May † durchgeführt wurde, waren inzwischen auch wieder Schäden an Fachwerkfeldern, vor allem am Südgiebel des Seitengebäudes zu verzeichnen.

    Zustand vor der Sanierung

    Zustand vor der Sanierung

    Deshalb waren in diesem Jahr wieder Arbeitseinsätze durch die Vereinsmitglieder geboten, die sich hauptsächlich der Sanierung des Südgiebels widmeten. Nachdem die Firma Frank im August das Gerüst aufgestellt hatte, begannen die Sanierungsarbeiten an einzelnen Fachwerkfeldern. Dazu wurden in den Gefachen ausgebrochene Lehmfüllungen nachgearbeitet und nach dem Entfernen loser Putzflächen einige Fachwerkfelder neu mit Lehmputz versehen und abschließend mit weißer Kalkfarbe neu gestrichen. Aber auch die oberen Fenster und die Fachwerkbalken selbst hatten dringend Farbe nötig. Und solange das Gerüst noch die Möglichkeiten bot, hatten Vereinsmitglieder Fenster abgeschliffen und gestrichen und auch die Fachwerk-Balken samt der vorhandenen Holzverschalung erhielten einen Neuanstrich mit spezieller Holzfarbe in Schwarz. Im September konnten die Arbeiten beendet werden.

    Sanierter Südgiebel

    Sanierter Südgiebel

    Damit haben die Vereinsmitglieder Frank Graf, Holger Kaiser und Rolf Härtel dem „Geburtstagskind“ ein Geschenk gemacht, und die Südfassade erstrahlte noch vor dem Tag des offenen Denkmals wieder in altem Glanz. Den aktiven Vereinsmitgliedern sei an dieser Stelle nochmals recht herzlich für ihren ehrenamtlichen Einsatz gedankt.

    Text und Fotos: Rolf Härtel, Vorsitzender

  • Schülerprojekt für Ortspyramide in Mülsen St. Jacob

    Nachdem wir im letzten Amtsblatt auf Seite 23 über den Beginn des Schülerprojektes an der Jakobus-Mittelschule berichtet hatten, soll nun die Fortsetzung unserer Berichterstattung darüber folgen.

    In der Zwischenzeit konnten die eingebrachten Schülerentwürfe der 8. Klassen im Foyer des Verwaltungszentrums der Gemeinde Mülsen ausgestellt werden. Von den beteiligten Schülergruppen selbst wurden vier Motive ausgewählt, die zukünftig die Sommerverkleidung der Pyramide zieren sollen. Jede Seite erhält ein Motiv in einer der vier Jahreszeiten.

    Die zur Bemalung vom Heimatverein bereitgestellten Sperrholzplatten wurden in der Zwischenzeit grundiert und ein Hintergrund als blauer Himmel aufgetragen. Gegenwärtig arbeiten die Schülergruppen an der Übertragung der ausgewählten A4-Motive auf die großen Sperrholztafeln, was durchaus eine Herausforderung darstellt.

    Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Projekt weiterentwickelt. Über den Fortgang wird wieder berichtet. (Text und Fotos: Rolf Härtel)

    Rolf Härtel
    Vorsitzender Heimatverein
    Mülsen St. Jacob e.V.

  • Bewahrung früherer Zeitdokumente oder Gegenstände

    Oft werden bei einem Umzug oder bei einer Dachboden- oder Nachlassräumung alte Dokumente oder auch Gegenstände achtlos in Container oder Mülltonnen entsorgt, weil man diesen Dingen keine Bedeutung mehr beimisst.

    Dabei gehen oftmals auch frühere Zeitdokumente oder auch Gegenstände, die für spätere Generationen wichtig und informativ sein können, unwiederbringlich verloren!

    Der Heimatverein Mülsen St. Jacob e.V. wendet sich deshalb heute an alle Leser mit der Bitte, alte Dinge, die für geschichtliche Vorgänge oder zur Bewahrung alter Traditionen oder Handwerkstechniken wichtig bzw. nützlich sein könnten, nicht wegzuwerfen!

    Das können alte Dokumente, wie Urkunden, Verträge, Bauakten, Plakate, Fotos, Postkarten, Schriftverkehr, Münzen u.ä., oder auch frühere Alltagsgegenstände, alte Möbel, Werkzeuge, Maschinen usw. sein.

    Wir bitten deshalb unsere Leser, dass sie beim Auffinden derartiger Dinge Mitglieder von den Heimatvereinen diesbezüglich ansprechen, um eine Sichtung vorzunehmen, bevor solche Sachen endgültig entsorgt werden.

    Ansprechpartner können dabei die verschiedenen, in Mülsen ansässigen Heimat- und Brauchtumsvereine sein.

    Kontaktangaben finden Sie dazu auf der Internetseite der Gemeinde Mülsen unter

    www.muelsen.de > Leben in Mülsen > Vereinssuche.

  • Ankündigung: Arbeitseinsätze im April

    Ankündigung: Arbeitseinsätze im April

    Am Samstag, den 05. April 2025 steht unser nächster Arbeitseinsatz an an dem wir Arbeiten an unserer Pyramide durchführen wollen.

    Es geht darum, den Zaun zu setzen und die Rasenbord-Bleche zu verlegen. Als erstes sollen dazu die Pfostenlöcher hergestellt und die Zaunpfosten einbetoniert werden.

    Für diese Arbeiten werden vorrangig die „rüstigen“ Männer benötigt.

    Wir treffen uns um 09:00 Uhr an der Pyramide.

    Werkzeuge dafür werden organisiert und das Zaunmaterial voraussichtlich am bereits am Freitag angeliefert.

    Am darauffolgenden Samstag, den 12.04.2025 wollen wir dann noch offene Restarbeiten dazu erledigen.

    Da ist ein zweiter Arbeitseinsatz im April geplant.

    Ich hoffe auf eine rege Teilnahme.

    Freundliche Grüße

    Rolf Härtel

    Vorsitzender HV

  • Beschädigung leider nicht ausgeblieben

    Beschädigung leider nicht ausgeblieben

    Bei der Stillegung der Pyramide und dem Abbau der Figuren mussten wir leider eine Beschädigung an einer der Schnitzfiguren feststellen. Ein Schaf wurde vom Sockel abgerissen.